Schmerzen können sich in verschiedenen Beschwerdebildern äußern. Nachfolgend lesen Sie was Schmerzen auslösen kann.

Arthrose
Bandscheibenvorfall
Beckenschiefstand
BWS-Syndrom
Fersensporn
Frozen-Shoulder
Gelenkschmerzen
Tennisarm
Hämorrhoiden
Hexenschuss
Hohlkreuz
Hüftschmerzen
HWS-Syndrom
Impingement-Syndrom
Ischiasschmerzen
Iliosakralgelenk-Blockade
Kalkschulter
Kieferverspannungen
Knieschmerzen
Kopfschmerzen
Leistenschmerzen
Lumbalgie
Lumboischialgie
LWS-Syndrom
Mausarm
Migräne-Schmerzen
Morbus-Bechterew
Morbus Scheuermann
Muskelkrämpfe
Muskelschmerzen
Muskelverspannungen
Nackenschmerzen
Nackenverspannungen
Rückenschmerzen
Rundrücken
Schleimbeutelentzündung
Schmerzen im unteren Rücken
Schmerzgedächtnis
Schulterblattschmerzen
Schulterluxation
Schulterschmerzen
Sehnenscheidenentzündung
Skoliose
Spannungskopfschmerz
Steifer Nacken
Steißbeinfistel
Steißbeinprellung
Steißbeinschmerzen
Tennisarm
Triggerpunkte
Osteoporose

„Wer Schmerzen versteht, wird sie meist auch los“

Im Durchschnitt ganze zehn Jahre irrt ein Schmerzpatient durch das Gesundheitssystem – von Arzt zu Arzt und von Medikament zu Operation. Erst dann erhält der Schmerzgeplagte eine „qualifizierte“ Hilfe. Alles zuvor stellt sich dann als vergeudet heraus. Der Patient hat bis dahin nicht nur Zeit und Geld verloren, auch dessen Gesundheit hat sich in dieser Zeit dramatisch verschlechtert. [4]

Doch sind nicht etwa nur die Ärzte schuld an dieser Misere. In den Vorstellungen der meisten existiert das Bild einer bösen Krankheit, die man mit dem richtigen Medikament oder der richtigen Passiv-Behandlung besiegen kann.

Schmerzen aber entwickeln sich über Jahre als Resultat der äußeren Umwelteinflüsse und insbesondere aus den eigenen Lebensgewohnheiten heraus. Daher ist es ein Trugschluss, mit Medizin oder ein paar Mal Physio in kürzester Zeit wieder gesund zu werden.

Willst Du Deine Schmerzen also wirklich dauerhaft besiegen, reicht es nicht, die Krankheitssymptome mit Tabletten vorübergehend zu betäuben oder auf Zauberhände Deines Osteopathen oder Akupresseur zu hoffen.

Es ist Dein eigener Wille, die Ursachen verstehen und Deine ungünstigen Gewohnheiten mit gesunden Ritualen austauschen zu wollen. Nur so kannst Du dauerhaft wieder schmerzfrei werden. Das belegen auch wissenschaftliche Studien. Schmerzpatienten, die die neuropsychologischen und -biologischen Prozesse ihres Körpers verstehen, können ihren Schmerz häufiger und dauerhafter mildern. [5]Wichtiger Hinweis: Nicht immer ist es sinnvoll, nach der Schmerzursache zu suchen. Denn die teils zwanghafte und Jahre andauernde Suche fixiert Deine Wahrnehmung auf den Schmerz. Aus der Achtsamkeitsforschung weiß man, dass dieser dadurch teilweise sogar verstärkt werden kann. Dir muss bewusst sein, dass es nicht immer und bei jedem möglich ist, die Schmerzursache ausfindig zu machen und es immer ratsam ist, (begleitend zur Schmerzursachensuche oder aber alleinig) auch die eigene Schmerzwahrnehmung zu schulen, beispielsweise durch eine multidale Schmerztherapie.

Warum das sinnvoll ist? Unsere Wahrnehmung bestimmt ganz entscheidend unsere Gefühle. Ein Extrembeispiel: Die meisten Eltern “vergessen” ihren eigenen Schmerz bei einem Unfall, um ihren Kindern zu helfen. Oder: Wer überwiegend die typischen Negativnachrichten konsumiert, neigt eher dazu, das Negative in der Welt zu sehen und sich zu beschweren. Wer Achtsamkeit und Optimismus übt und eher dem Positiven im Leben Raum gibt, ist nachweislich glücklicher und zufriedener.